Tja, ueber Flug etc. kann ich kaum was schreiben: ging schneller rum, als gedacht. Bemerkenswert war lediglich, dass es auf dem Dohar Flughafen wireless lan gab, so dass ich die 5 Stunden Wartezeit gut totschlagen konnte.
In Manila angekommen hiess mich feucht warmes Wetter willkommen ... und saftiges Gruen. Relativ schnell brachte mich Paul, ein Mitarbeiter des Goethe Instituts, zu meinem zukuenftigen Arbeitsplatz und ich lernte Helmut, meinen neuen Chef, kennen.
Zusammen fuhren wir in meine Uebergangswohnung, die klein, dunkel und schmutzig war. Letzteres konnte ich heute zum groessten Teil beheben. Nur die Kakerlaken wollen nicht verschwinden... Doch die nehme ich gerne fuer eine Woche mietfrei wohnen in Kauf!
Anschliessend gingen wir ein paar Putzutensilien fuer meine Wohnung kaufen und PIZZA essen! Denn wie bisher alle meinten, gaebe es keine typische philippinische Kueche. Na, das werde ich wohl noch selbst herausfinden!
Ueber 12 Stunden schwankte ich anschliessend zwischen schlafen und wachen...neue Geraeusche, wie die meiner unzaehligen Nachbarn oder der tausenden von Klimaanlagen um mich herum, hielten mich mal neugierig mal aengstlich wach.
Heute, Freitag, brachte ich meine Wohnung auf Vordermann und schlug mich zu Fuss und erfolgreich zum GI durch. Ich lief zwischen modernsten Hochhaeusern und Abrisshaeusern, auf unueberschaubaren Kreuzungen, entlang kleiner Garkuechen und Parkanlagen, durch zwei Unterfuehrungen, unter Palmen und anderen Exoten und ca. an 10 Starbuckslaeden vorbei.
Am Ziel angekommen, wurde ich jedem im Institut vorgestellt und es scheint eine super nette Crew zu sein. Mit meiner neuen Kollegin Theresa war ich im Anschluss einen Kaffee trinken und wir tauschten uns ueber die Unterschiede China / Philippinen aus. Sie hat naemlich gerade ein Jahr in Peking unterrichtet.
Mein erster Eindruck von Manila: Wunderbar! Das tropische Klima, der westlich-asiatische Mix, mein neuer Arbeitsplatz... Sogar richtigen Kaffee und eine Bodumkaffeemaschine habe ich mir heute zulegen koennen! Der alltaegliche Morgen ist gesichert.
Morgen treffe ich mich mit einer ehemaligen Schuelerin und bin gespannt, wohin sie mich fuehren wird. Ueber sie, so hoffe ich, gelange ich hoffentlich bald an eine schoenere Wohnung.
Montag fange ich an zu arbeiten und freu mich schon!
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2 Kommentare:
katja! wie schoen, dich wieder in meiner 'naehe' zu wissen, zumindest gleiche zeitzone, gleicher kontinent :) viel glueck fuer die anfangszeit, und wann darf ich dich besuchen kommen!
liebe gruesse aus beijing
von elke
Sofort! Oder nein - warte bis ich eine bessere Wohung gefunden habe. Und dann sehen wir mal, ob das hiesige Nachtleben es mit dem Pekinger aufnehmen kann! ;-)
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