Donnerstag, 30. Oktober 2008

Intramuros und Fort Santiago

Nachdem ich letzte Woche eine kleine Erkältung versuchte zu überwinden, ging es mir Sonntag schon wieder so gut, dass ich einen ausgedehnten (4/5 stündigen) Spaziergang durch Intramuros, der hiesigen Altstadt machte. Hin kam ich mit der MRT




und LRT ( übersetzt: verschiedene S-Bahnlinien) und per Pedes. Hin und zurück hat es jeweils ca. eine Stunde gedauert...tja, so wie in Berlin! Aber wie sagt man so schön: der Weg ist das Ziel!
In Intramuros angekommen freuten sich natürlich alle, die ein Geschäft durch Touristen wittern... Tryciclefahrer, Wasserverkäufer, Rikschafahrer...


aber alles in allem, war es weniger bedrängend, als ich es mir vorgestellt hatte.
Stattdessen konnte ich mich inspirieren lassen, von den alten, spanischen Häusern,



(hier: Casa Manila, ein Haus, das man besichtigen kann, da es zu einem Museum umfunktioniert wurde:)


den lebendigen Gassen


alten Kirchen

und interessanten Gestalten

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Im angrenzenden Fort Santiago wird durch einen Shrine und eine Ausstellung dem Nationalhelden Rizal (Literat, Mediziner, ... Allroundgenie..., der übrigens auch mal in Deutschland war) gedacht, der noch in der Todeszelle an nichts anderes dachte, als an sein geliebtes Vaterland, den Philippinen. Statt in seinen letzten Stunden Briefe an Familie und Freunde zu schreiben, verfasste er ein Gedicht, in dem er seine Liebe zum Inselstaat zum Ausdruck brachte und gleichzeitig weiter für dessen Unabhängigkeit kämpfte. Das war übrigens auch der Grund, warum die Spanier, die damalige Kolonialmacht, ihn zum Tode verurteilt hatten.

Heute Abend geht es ab zu den Reisterassen mit Uta, Anne und Trinka.
Nächste Woche gibt es dann bestimmt ein paar schöne Naturfotos für euch!
Schönes Wochenende!!

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