Reiseberichte erzählen viel über das andere Land, doch noch mehr über sich selbst: Das ICH in der Fremde - die Erprobung erlernter Kulturstandards und Wertvorstellungen in einer anderen Umgebung.
Wenn man da ins Kino geht, bekommt nur entweder salziges oder süßes Popkorn. Falls man überhaupt die Wahl hat! Hier wäre so etwas Langweiliges undenkbar!
Im GI arbeiten übrigens nicht nur Normalsterbliche
sondern auch Engel ;-)
Und zwar nicht nur an Karneval! (Wil (und Jedd!) sind die zwei Assistenten der Sprachabteilung und helfen wo sie können.) Nur die engen Häuserschluchten
schaffte Wil dann doch nicht hinauf… ob das wohl an der Schokolade liegt, die er so gern isst? ;-)
„Saturday Night Fever“? 70er Jahre Party? Okey, dann gehe ich als Flower Power Girl, dachte ich und sah mich schon in Plateauschuhen, orangebraunem Minikleid und einer Langhaarperücke, die ich zu Zöpfen binden wollte… doch leider fand ich einfach nicht das Richtige in den unendlichen Weiten der Shoppingmalls…
Also befragte ich noch einmal das Internet und googel-Bilder lieferte mir unter dem Stichpunkt „Saturday Night Fever“ eine Alternative zu Flower Power: das Outfit der Hauptdarsteller aus dem Film!
Diesmal hatte ich Glück und fand ein tolles rotes Kleid auf Anhieb. Das Geburtstagskind, welches die Party schmiss, hatte wohl den gleichen Gedanken.
Darf ich vorstellen: John Travolta und seine Partnerin in Manila! Ha, ha…
Es war eine lustige Party, mit leckerem Fingerfood (verschiedene Sorten von Frühlingsrollen und schokoladigen Erdbeeren am Stiel), zum Partymotto passender Musik und zu später Stunde landeten alle manche mehr
– andere weniger - freiwillig im Pool…
Nur das 8stündige Arbeiten am nächsten Tag war nicht so lustig… und nach einem Katerabendessen mit Uta und Trinka schlief ich 11 Stunden durch!