Good girls
bad girls go to
Nachdem ich meine rosarote Brille abziehen musste und von der siebten Wolke ins Eiswasserbecken der benachbarten Sauna (unfreiwillig) gestoßen wurde, stieg ich dennoch Mittwochabend in den Flieger um das geplante "perfekte Wochenende in Budapest" (herausgegeben von der Süddeutschen Zeitung - smart travelling) so gut wie möglich zu genießen.
Und es gelang -
ich habe zwei Reiseführer abgearbeitet, bin täglich 8 - 9 Stunden gelaufen,
habe die Ketten-, Elisabeth- und Freiheitsbrücke überquert,
verschiedene Marthallen mit Salami- und Strudelbergen, die Prachtstraße der Gründerzeit und die berühmte Einkaufsmeile entlang flaniert,
wunderschöne alte Gebäude und Skulpturen in Buda und Pest bewundert
und im großzügigenSzechenyi Bad die heißen Quellen meine Seele streicheln lassen.
Auch das Wetter war super: über 30 Grad und abends ein abkühlendes Gewitter,welches die mächtige Donau zum Verlassen ihres Flußbettes zwang.
Ich hatte ein Apartment direkt neben der wunderschönen Oper in einem alten Haus der Gründerzeit, dessen dicke Steinmauern mich in angenehmer Kühle schlafen ließen.
...das einzige was ich nicht geschafft habe: Gulasch zu essen... aber dafür frisches Letscho im "Café Kör", einer budapester Institution. Sehr zu empfehlen!
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