Reiseberichte erzählen viel über das andere Land, doch noch mehr über sich selbst: Das ICH in der Fremde - die Erprobung erlernter Kulturstandards und Wertvorstellungen in einer anderen Umgebung.
Makati skyline from my balcony * wonderful palm trees* the man who usually sits near Petron, covered with plastic bottles and his boy leeching on to his back* cockroaches in my kitchen and bath* white beaches and crystal clear water* carabaos* people selecting trash on piles of rubbish next to my condo* “load na dito”-signs* rice terraces in Banaue* Mt Pulag while it was raining, raining, raining* breathtaking butanding (=whale sharks)* amazing Mt Mayon* Camiguin (chilling)* night market in Cagayan de Oro* students in Cebu* volcano and kites in Tagaytay* due to the volcanic eruption half covered churches in Pampanga* jeepneys* chinese cemetery* the book ship Doulos* town fiesta in Batangas* Intramuros*
EAR
honking cars* Kalayo* crickets, chickens and cocks in Caramoan* cute sounding: oo (=yes in tagalog)* 24/7 air-conditioning and ventilator* the sound from people who eat with their mouth open* Rock Awards*
NOSE
Carabaos* the special smell of heat and rain* piles of rubbish next to my condo* fried egg on my way to work when I pass the Jollyjeeps*
MOUTH
Evergreen: Pansit* Shanghai rolls* NOT Balut J* Philippines favorite: Adobo* Adobo flakes (better)* Ministop dark chocolate Hershey ice cream for 15 PhP lang* Halo-Halo (overrated)* Buko Pandan salat* Figaro / Coffee Bean / Starbucks* Ramen* Red Tofu Curry at Soms* Buko pie (I love it!)* Trinkas sisters homemade Tofu cookies* yummie mushroom burger* Pale* chicken teppanyaki in 121*
SKIN
Massages* facials* rain on Mt Pulag* hugs* pouring sweat * Dancing in 70`s, Penguin, Saghio, BED*
HEART
Uta, Aries, Trinka, Tanja, Helmut, Lawrence, Marc, Princess, Eric, CJ, Ilka, Aida, Jackie, Verchie, Allan, Ina, Kathrin and Katrin, and last but not least the Goethe team! And: The philippines!!!
...und der Taifun fegte über die Stadt, als sich ein Teil des Goethe Teams zu einem Abschiedsessen einer Kollegin traf... im 30. (?) Stock des City Garden Hotels gibt es ein Dachterrassenrestaurant - von dem man übrigens fast auf meinen Balkon spucken kann. Ewig mussten wir auf unser Essen warten und als es dann kam, schickte ich es zurück, da es eiskalt war. Dann endlich, stand es dampfend vor mir, als Herr Künzel, unser Institutsleiter aufstand und eine lange Rede schwang...da kann man ja nicht essen...und dann war es wieder kalt... Und dann - nachdem die ersten 5 Gabeln des "Chicken Marsala" in meinem Mund verschwunden waren - tobte sich plötzlich ein tropische Wirbelsturm über / um uns so richtig schön aus, so dass viele Kollegen die Flucht ergriffen. Ich griff dagegen schnell zu meinem Regenschirm und wir fandens voll gemütlich!
An einem schönen sonnigen Feiertag – es war der 21. August : „Ninoy Akino Tag“ machte sich eine mulitikulti Gruppe auf, um in die Pampa …*räusper* … nach Pampanga zu fahren. Wir mieteten einen Van mit Fahrer und um halb 8 morgens ging es von der Shell Station an der Ecke EDSA / Mc Kinley los. Wir, das waren:
Tom der Japaner. Er arbeitet an der UP (University of the Philippines) als Japanischlehrer, Editha (Polin) und ihr spanischer Mann Oskar – er betreibt das spanische Restaurant neben dem Instituto Cervantes, also dem spanischen Pendant zum Goethe. Er pries uns seine leckersten Speisen an, weshalb ich beschloss, so schnell wie möglich dort mal einzukehren.
Luisa, eine Philippina und Vanessa, Spanierin, die beide (übrigens auch Editha), am Instituto Cervantes als Spanischlehrerinnen arbeiten.
Und natürlich Uta und ich.
Nachdem unser Fahrer alle im weitläufigen Manila eingesammelt hatte, fuhren wir durch einen dicken, für die Regenzeit typischen Platzregen raus aufs Land.
Den ersten Halt machten wir bei einer Kirche, die zum Weltkulturerbe gehört und hier gab es fantastische Deckenmalereien zu bewundern.
Aber was, so fragten Uta und ich uns, machen der Indianer und der Schlipsträger da bei Jesus?
Auf dem Weg zur nächsten Kirche, hielt unser Van mit kreischenden Rädern, als die Spanierinnen und die Polin ebenfalls kreischend auf ein wunderschönes altes Haus zeigten.
Sofort wurde eine Fotopause eingelegt die darin mündete, dass die „Besitzer“ uns ins Haus einluden. Die „Besitzer“ hatten das Haus geerbt und versuchten es nun zu verkaufen. Angeblich interessiere sich der Sohn von Gloria (der Präsidentin) dafür.
Wir haben nur den Vorraum betreten und ich fand, dass er erschreckend arm aussah. Von außen sah das Haus so reich aus… In der Mitte ein niedriger Tisch, der übersäht mit Zigarettenasche, Speisereste und Plastikflaschen war. Drumherum eine zerschlissene Couch und ein paar alte Sessel und Stühle, ein Spiegel, eine leere Vitrine und ein angeleinter Hund nebst kinderreicher Familie…bizarr!!!
Weiter ging es zu den verschütteten Kirchen in San Fernando. Warum verschüttet? Nun, Anfang der `90er brach der Vulkan Pinatubo aus. Er begrub trotz internationaler Rettungsmaßnahmen unzählige Menschen, Häuser und – Kirchen unter sich. Seine Aschewolken erreichten sogar das weit entfernte Manila und ließen die Stadt wie in einer Art Schneesturm erscheinen. Als zum Höhepunkt des Vulkanausbruchs sich auch noch ein Taifun gesellte kam es zu einer weiteren Katastrophe: die Asche verwandelte sich mit dem Regen zu einem reißenden Schlamm, der weitere Menschen obdachlos machte und zudem Rettungsmaßnahmen ernorm erschwerte.
Noch heute sieht man Kirchen, die zu zwei Dritteln verschüttet sind.
Das oberste Drittel allerdings, also der ehemalige Dachstuhl wird seit den Instandsetzungsarbeiten weiter als Kirche benutzt.
Auf der einen Seite sah es beeindruckend aus, auf der anderen Seite erweckte es auch an einigen Stellen ein beklemmendes Gefühl der Enge.
Mittlerweile war es kurz nach eins und unsere Mägen hingen auf dem Boden, weshalb wir in ein Restaurant fuhren – mit super schönem Pool im Vorgarten –
und uns auf ein philippinesches Buffett stürzten. Das heißt – die anderen stürmten und ich ließ mir von der Kellnerin erklären, welche Speisen keinen Fisch und keine Nüsse enthielten…am Ende landete ich bei 4 von 12 für mich essbaren Speisen…na ja! Satt bin ich auf jeden Fall geworden. Zum Dessert fuhren wir noch einmal ein paar Blocks weiter in ein Cafe, welches für seinen Buko Pandan Salat berühmt ist. Das sind frische Kokosnussfasern mit einem grünen Gelee, der aus Pandan, einem grünen Blatt, hergestellt wird, vermischt mit Sahne und dann gefroren – mhhhh sehr lecker und erfrischend!
Uta hingegen blieb bei ihrem geliebten „Halo Halo“…ich weiß nicht…für mich sieht das immer nur nach Resteverwertung aus…
Auf dem Weg zum Freilichtmuseum überraschte uns wieder eine Regenfront, so dass wir im Duty Free Land der Amis halt machten. Die waren hier früher stationiert und hinterließen dieses Einkaufsparadies. Ich erstand für kleines Geld saure Gummibärchen!!!!! Lays Salt and Vinegar!!!! Und echte Milka!!!!!
Dann gings weiter und für nur 20 Pesos Eintritt, also weniger als 50 Cent, besichtigten wir eine sehr interessante Anlage, auf der die verschiedenen Sehenswürdigkeiten bzw. kulturellen und ethnischen Besonderheiten der Philippinen nachgebildet waren.
Da gab es z. B. ein Miniatur der Reisterrassen in Banaue
und auch das dazugehörige Mini Ifugao Dorf,
ganz im architektonischen Stile wie auch die Häuser dort in Wirklichkeit sind.
Auch die muslemische Bevölkerung in Mindanao wurde dargestellt und …ja, das hab ich vergessen, wen DIE BEIDEN ...
oder die beiden darstellen sollen...hahahah
Am späten Abend waren wir wieder zurück in Manila und fielen totmüde ins Bett. Was für ein philippinischer Feiertag: Kirche, Essen, Einkaufen! Hahaha wir sind schon voll assimiliert!